Sonntag, 15. Februar 2026

Wenn die Ham Radio 2026, vom 26. bis 28. Juni ihre Tore öffnet, leuchtet erstmals ein neuer Stern im internationalen Vierländereck: Die Astro wird als Fachmesse rund um Astronomie, Astrofotografie und moderne Beobachtungstechnik ihre Premiere im Portfolio der Messe Friedrichshafen feiern. Die neue Astronomie-Ausstellung Astro findet erstmalig am 27. Juni 2026 in Halle B1statt.


Die Astromonie Ausstellung kann man mit einem gültigen Ticket beide Ausstellungen besuchen. Astro spricht eine engagierte und technikaffine Community an und passt mit ihrer inhaltlichen Ausrichtung hervorragend zur Ham Radio. Astronomie und Amateurfunk teilen dieselbe Leidenschaft für Technik, Präzision und Kommunikation. Die Astro ist daher nicht nur eine ideale Ergänzung, sondern eröffnet neue Horizonte für alle, die den Himmel nicht nur sehen, sondern verstehen wollen. Der Amateurfunk trifft ja auch mit  der Mondreflexkommunikation (Erde-Mond-Erde-Verbindung) „Von der Sonne bis zu den Sternen“. Der interdisziplinäre Austausch mit der Amateurfunk-Community, deren Experimentierfreude und Technikbegeisterung viele Parallelen zur Himmelsbeobachtung aufweisen. So entsteht ein Rahmenprogramm, das sowohl Neulinge als auch Profis gleichermassen anspricht.


Über die Astro

Die Astro ist die neue Fachausstellung rund um Astronomie, Astrofotografie und moderne Beobachtungstechnik und ergänzt die Ham Radio um ein Themenfeld. 


Über die Ham Radio

Europas grösste Amateurfunkausstellung bietet ein umfangreiches Produkt- und Weiterbildungs-Angebot rund um die Funktechnik sowie Funkbegeisterten aus aller Welt eine Plattform zum Austausch. mit dem Partner Deutscher Amateur-Radio-Club (DARC) e.V.

Dienstag, 10. Februar 2026

Flugerprobung eines der bislang schwersten elektrischen Senkrechtstarter Europas

Das Münchner Luftfahrt-Startup ERC System hat mit der Flugerprobung seines neuesten eVTOL-Prototyps begonnen. Wie das Unternehmen heute bekanntgab, ist der vollelektrische Senkrechtstarter der dritten Generation "Romeo" im November erfolgreich in die nächste Phase der Erprobung eingetreten.

    Das Abfluggewicht beträgt 2.735 Kilogramm und mit einer Spannweite von 16 Metern zählt das Fluggerät zu den grössten und schwersten bislang in Europa geflogenen vollelektrischen Fluggeräten. Parallel zum erfolgreichen Erstflug intensivierte das Unternehmen zuletzt die Zusammenarbeit mit Luftrettungsorganisationen und bereitet eine Erweiterung seines Produktportfolios im Bereich unbemannter Flugsysteme vor.

    Die laufenden Flugtests mit Prototypen in Originalgrösse und mit realistischer Abflugmasse sind zentraler Bestandteil des Entwicklungsansatzes von ERC System. Ziel ist es, die technologischen und flugbetrieblichen Herausforderungen schwerer eVTOL-Fluggeräte möglichst früh im Entwicklungsprozess zu adressieren. Diese Philosophie verfolgt das Unternehmen seit dem Erstflug seines ersten Prototyps "Echo" im Jahr 2023. Die Erkenntnisse aus der aktuellen Flugerprobung fliessen unmittelbar in die Entwicklung des ersten kommerziell verfügbaren Fluggeräts von ERC System ein.

Bild: Mit dem erfolgreichen Erstflug setzt ERC System einen Meilenstein in der Entwicklung bemannter eVTOL-Technologie. Bildquelle: ERC System DRF Luftrettung









Europas unabhängiger Zugang zum Weltraum

Nach fünf erfolgreichen Starts in Folge mit zwei Boostern soll die europäische Trägerrakete Ariane 6 nun ihren Erststart mit vier Feststoffboostern absolvieren. Der Start ist für den 12. Februar 2026 um 17:45 Uhr MEZ (13:45 Ortszeit) vom europäischen Raumflughafen in Kourou (Französisch-Guyana) geplant.


Sie befördert 32 Satelliten von Amazon in eine niedrige Erdumlaufbahn in 465 Kilometern Höhe. Durch die Konfiguration mit vier Boostern kann die Ariane 6 rund 20 Tonnen Ladung ins All befördern – ungefähr doppelt so viel wie die Version mit zwei Boostern. Diese „Ariane 64“ genannte Version ist durch ihre hohe Nutzlastkapazität und ihre umfassende Flexibilität besonders geeignet, um grosse Satellitenkonstellationen in den Weltraum zu bringen – ob für kommerzielle oder institutionelle Kunden.


Damit sichert die Rakete Europas unabhängigen Zugang zum Weltraum. Deutschland ist nach Frankreich zweitgrösster Beitragszahler des Ariane-6-Programms der Europäischen Weltraumorganisation ESA. Die deutschen Beiträge werden von der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) koordiniert. Das DLR war zudem über Triebwerks- und Oberstufentests bei der DLR-Einrichtung Raumfahrtantriebe in Lampoldshausen massgeblich an der Entwicklung der Ariane 6 beteiligt.