Dienstag, 17. Dezember 2013
ON AIR: Dreissig Jahre Lokalradio in der Schweiz
Allein wegen dem Buchumschlag ein Buch zu kaufen, zu lesen und noch vom Inhalt fasziniert zu sein, ist mit dem Buch; ON AIR, gelungen. Wer kennt nicht das Signal in Radiostudios „Achtung Sendung“ vor der Sendetüre? So fühlt man sich beim Anblick des eigenartigen Buchumschlag. „Bitte Eintreten“. Beim Durchblättern, fällt einem die gute Gliederung der Abschnitte auf. Sie sind sehr lesefreundlich, spannend, informativ und zweifarbig gehalten. Den beiden Herausgebern Walter Rüegg und Roger Thiriet gelang es, spannend und interaktiv, rückblickend die Leidenschaft der Lokalradio beschrieben.
Dreissig Jahre Lokalradio in der Schweiz, eine Mediengeschichte und Geschichten junger Radiomacher, die heute (2013) auch über 50 Jahre sind. Als Besonderheit sind QR-(Quick Response)-Codes zu finden, die mit Smartphones Zugang zu ganz unterschiedlichen Hörmaterialien ermöglichen: Das Buch wird so zum individuell gestalteten Hörbuch. Der Leser wird zum Hörer «On Air». Wer auch kein Bücherwurm ist, kann zusammen mit dem Internet, digital in „ON AIR“ über www.lokalradio-onair.ch reinschauen. Das Buch, 384 Seiten, ist keine trockener Rückblick auf das schweizerische Lokalradio, sondern ein echtes interaktive Aha-Erlebnis.
Im Herbst 2013 feierten die Schweizer Lokalradios ihr dreissigjähriges Bestehen. Das Jubiläum war Anlass eine Publikation über die die Entwicklung des Radios in der Schweiz, in der Periode seit dem 1. November 1983 nachzuzeichnen. Sechsunddreissig Stationen und vier Kleinversuche gingen als erste konzessionierten Lokalradios in der Schweiz auf Sendung. Die Rahmenbedingungen waren damals illusorisch, praxisfremd und mussten laufend modifiziert werden. Manch ein Projekt erlitt Schiffbruch. Lokalradio war eine Leidenschaft, kein Geschäft. Trotzdem: Viele Sender überlebten, und in den grossen Städten der Schweiz wurden einige zu florierenden Unternehmen und wichtigen Stimmen in der Öffentlichkeit. Dreissig Jahre nach dem Start hat sich die Radioszene konsolidiert, das Radiofieber ist abgeklungen – Lokalradio ist legal und normal.
Wer sind die Autoren?
Dr. Walter Rüegg (* 1947) ist Lehrbeauftragter an der Universität Basel, Journalist und Verleger (1974–2009) sowie ehemaliger Direktor von Schweizer Radio DRS (1999–2009).
Roger Thiriet (* 1949) ist freischaffender Publizist und u.a. Präsident der Stiftung Kabelnetz Basel / TeleBasel, Journalist und Moderator bei Radio DRS und Radio Basilisk.
ISBN: 978-3-85616-621-2
Galileo: Netzwerk für Empfangsstationen vervollständigt
Weltweit sind insgesamt 21 Empfangsstationen für das europäische Satellitennavigationssystem Galileo im Einsatz. Jetzt sind diese vollständig miteinander verbunden – dank einer neuen Antennenanlage des Galileo Kontrollzentrums in Oberpfaffenhofen. Die Anlage erreicht besonders entlegene Bodenstationen, die nicht über die üblichen Landleitungen an das weltweite Netzwerk angebunden sind. Am 29. November 2013 wurde die neue Anlage von der DLR GfR (Gesellschaft für Raumfahrtanwendungen mbH), einem Unternehmen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), in Betrieb genommen. Damit steht die Leistungskapazität des Galileo Kontrollzentrums in vollem Umfang zur Verfügung. Die DLR GfR hat die Antennenanlage im Auftrag des Satellitenhersteller SES TechCom Services innerhalb kürzester Zeit entwickelt und aufgebaut.
Die Anlage besteht aus drei Parabolspiegel-Antennen, mit jeweils einem Durchmesser von 4,8 Meter. Installiert sind die Antennen auf dem Dach des Kontrollzentrums. Über geostationäre Kommunikationssatelliten stellen sie den Kontakt zu entlegenen Empfangsstationen des Galileosystems her: etwa in Äquatornähe, auf Tahiti in Französisch-Polynesien und La Réunion bei Madagaskar, oder in den Polbereichen, wie Troll in der Antarktis oder Svalbard nördlich von Norwegen.
Die weltweit verteilten Empfangs- bzw. Bodenstationen werden benötigt, um die Satelliten zu kontrollieren und das Galileo-Nutzsignal mit höchster Genauigkeit zu erzeugen. Einige Standorte sind abgeschieden, aber stets optimal für die Satellitennavigation gewählt: Die Signale der Satelliten können zu jedem Zeitpunkt bestmöglich empfangen werden, bei gleichzeitig optimalen Kontaktzeiten zwischen den Empfangsstationen am Boden und den Satelliten auf ihrer Umlaufbahn. Die neue Anlage in Oberpfaffenhofen integriert diese letzten wichtigen aber abgelegenen Galileo-Bodenstationen in das Gesamtnetzwerk – für den völlig flexiblen Datenaustausch.
Bisher wurden – soweit möglich – Kabelanbindungen für den Datenaustausch zwischen den Bodenstationen genutzt. Jetzt steht eine zusätzliche, über Satelliten gehende Datenverbindung zur Verfügung Um die sichere Verfügbarkeit des Galileosystems zu gewährleisten ist diese zweite Verbindung auch für bereits angebundene Stationen notwendig: Die neue Anlage erhöht dadurch die Gesamtverfügbarkeit der Galileo-Services.
Die Planung und der Aufbau der Antennenanlage erfolgte in nur sieben Monaten. Die DLR GfR konnte den knappen Zeitplan effektiv umsetzen – von der Beschaffung der Bauteile, Montage und Tests, bis hin zum operationellen Sendebetrieb. Nach den erfolgreichen Arbeiten in Oberpfaffenhofen konzentrieren sich die Infrastruktur-Experten jetzt auf den nächsten Aufbau: Das zweite Kontrollzentrum im italienischen Fucino erhält eine identische Anlage. Dies ist als Ersatz wichtig, um die Navigationsdienste von Galileo auch bei Störfällen zu gewährleisten. Der Betrieb der Anlage in Fucino ist Anfang 2014 geplant.
Die Anlage besteht aus drei Parabolspiegel-Antennen, mit jeweils einem Durchmesser von 4,8 Meter. Installiert sind die Antennen auf dem Dach des Kontrollzentrums. Über geostationäre Kommunikationssatelliten stellen sie den Kontakt zu entlegenen Empfangsstationen des Galileosystems her: etwa in Äquatornähe, auf Tahiti in Französisch-Polynesien und La Réunion bei Madagaskar, oder in den Polbereichen, wie Troll in der Antarktis oder Svalbard nördlich von Norwegen.
Die weltweit verteilten Empfangs- bzw. Bodenstationen werden benötigt, um die Satelliten zu kontrollieren und das Galileo-Nutzsignal mit höchster Genauigkeit zu erzeugen. Einige Standorte sind abgeschieden, aber stets optimal für die Satellitennavigation gewählt: Die Signale der Satelliten können zu jedem Zeitpunkt bestmöglich empfangen werden, bei gleichzeitig optimalen Kontaktzeiten zwischen den Empfangsstationen am Boden und den Satelliten auf ihrer Umlaufbahn. Die neue Anlage in Oberpfaffenhofen integriert diese letzten wichtigen aber abgelegenen Galileo-Bodenstationen in das Gesamtnetzwerk – für den völlig flexiblen Datenaustausch.
Bisher wurden – soweit möglich – Kabelanbindungen für den Datenaustausch zwischen den Bodenstationen genutzt. Jetzt steht eine zusätzliche, über Satelliten gehende Datenverbindung zur Verfügung Um die sichere Verfügbarkeit des Galileosystems zu gewährleisten ist diese zweite Verbindung auch für bereits angebundene Stationen notwendig: Die neue Anlage erhöht dadurch die Gesamtverfügbarkeit der Galileo-Services.
Die Planung und der Aufbau der Antennenanlage erfolgte in nur sieben Monaten. Die DLR GfR konnte den knappen Zeitplan effektiv umsetzen – von der Beschaffung der Bauteile, Montage und Tests, bis hin zum operationellen Sendebetrieb. Nach den erfolgreichen Arbeiten in Oberpfaffenhofen konzentrieren sich die Infrastruktur-Experten jetzt auf den nächsten Aufbau: Das zweite Kontrollzentrum im italienischen Fucino erhält eine identische Anlage. Dies ist als Ersatz wichtig, um die Navigationsdienste von Galileo auch bei Störfällen zu gewährleisten. Der Betrieb der Anlage in Fucino ist Anfang 2014 geplant.
"Suchen - Finden - Navigieren" - die aktuellen Entwicklungen von Smart-TVs
Im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung "Suchen - Finden - Navigieren" haben der Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT), die Medienanstalten und die Deutsche TV-Plattform aktuelle Entwicklungen rund um die Nutzerführung und Steuerung auf Smart-TV-Geräten vorgestellt. "Die neuen technischen Möglichkeiten der Geräte schaffen auch neue inhaltliche Potenziale. Alle - Regulierung, Inhalteanbieter, Geräteindustrie und Nutzer - müssen darauf erst noch einstellen.
Die im Rahmen der Veranstaltung erstmals vorgestellte Studie der Medienanstalten "Wie smart ist Konvergenz?" zeigte die Nutzungsgewohnheiten auf smarten TV-Geräten auf. Die Untersuchungsergebnisse machen deutlich, dass der Verbreitungskanal - Rundfunk oder Internet - aus Sicht der Nutzer kaum relevant ist - entscheidend ist das Angebot. Desweiteren verweist die von facit digital in München durchgeführte Studie darauf, dass lineares Fernsehen auch bei der Smart-TV-Nutzung eine zentrale Rolle im Fernsehalltag spielt. Darüber hinaus nutzten die Studienteilnehmer auf ihrem Smart-TV vor allem Videoinhalte auf Abruf. Während die Bedeutung von EPGs und Listungen für den Zugang zu Rundfunkprogrammen entscheidend ist, nimmt die Vorbelegung der Herstellerportale Einfluss auf die Auswahl der über das Internet verbreiteten Inhalte. Nur selten werden bspw. zusätzlich zu den vorinstallierten Anwendungen weitere Apps auf den Geräten installiert, so eines der zentralen Ergebnisse der Studie.
In einer Praxisvorführung wurden im Rahmen der Veranstaltung auf Smart-TV-Geräten verschiedener Hersteller neue Funktionalitäten wie Programmlistung, Gesten- und Sprachsteuerung oder Empfehlungsmanagement demonstriert, die bei der TV-Nutzung vor allem den Zugang und das Auffinden von Inhalten auf den Bildschirmen revolutionieren.
Die im Rahmen der Veranstaltung erstmals vorgestellte Studie der Medienanstalten "Wie smart ist Konvergenz?" zeigte die Nutzungsgewohnheiten auf smarten TV-Geräten auf. Die Untersuchungsergebnisse machen deutlich, dass der Verbreitungskanal - Rundfunk oder Internet - aus Sicht der Nutzer kaum relevant ist - entscheidend ist das Angebot. Desweiteren verweist die von facit digital in München durchgeführte Studie darauf, dass lineares Fernsehen auch bei der Smart-TV-Nutzung eine zentrale Rolle im Fernsehalltag spielt. Darüber hinaus nutzten die Studienteilnehmer auf ihrem Smart-TV vor allem Videoinhalte auf Abruf. Während die Bedeutung von EPGs und Listungen für den Zugang zu Rundfunkprogrammen entscheidend ist, nimmt die Vorbelegung der Herstellerportale Einfluss auf die Auswahl der über das Internet verbreiteten Inhalte. Nur selten werden bspw. zusätzlich zu den vorinstallierten Anwendungen weitere Apps auf den Geräten installiert, so eines der zentralen Ergebnisse der Studie.
In einer Praxisvorführung wurden im Rahmen der Veranstaltung auf Smart-TV-Geräten verschiedener Hersteller neue Funktionalitäten wie Programmlistung, Gesten- und Sprachsteuerung oder Empfehlungsmanagement demonstriert, die bei der TV-Nutzung vor allem den Zugang und das Auffinden von Inhalten auf den Bildschirmen revolutionieren.
Montag, 16. Dezember 2013
Aufmerksamkeit von den Augen ablesen
Forscher arbeiten weltweit an der Entwicklung intelligenter Brillen. Diese sollen schon an der Augenbewegung erkennen, wohin ihr Träger blickt und Informationen zum betrachteten Objekt einblenden. Blickt er auf ein Medikament, könnte das System vor Wechselwirkungen mit anderen eingenommenen Arzneien warnen. Mit solchen Ideen befasste sich der erste internationale Workshop zu Ansätzen der automatischen Analyse von Blickbewegungen („Solutions for Automatic Gaze Data Analysis“ – SAGA).
Ziel der teilnehmenden Forscherinnen und Forscher war es, das Verhalten von Menschen in komplexen natürlichen Umgebungen, etwa beim Einkaufen oder beim Schachspielen, zu verstehen. Dazu setzen sie mobile Eyetracking- Brillen ein, mit denen sie Blickbewegungen erfassen können. Kameras in den Brillen zeichnen auf, was der Nutzer betrachtet und speichern es als Video. Die Herausforderung ist es nun, den Bezug zwischen Blickbewegungen und betrachteten Objekten herzustellen.
Kernfrage ist es, wie die betrachteten Objekte von Maschinen automatisch erkannt und Blickbewegungen effizienter ausgewertet werden können. Gelingt dies, können die Forschungsdaten schneller als bislang erhoben und ausgewertet werden.
Aktuelle Forschungsprototypen des CITEC können zum Beispiel bereits in Echtzeit – also während der Betrachtung – Produktverpackungen erkennen, die eine Person im Supermarkt mit ihren Augen fixiert, und liefern dazu passende Informationen aus einer Datenbank. Ein anderes System unterstützt den Träger beim Schachspielen, erkennt die aktuelle Spielsituation und kann Tipps zu den gerade vom Träger angeschauten Figuren abgeben.
Ziel der teilnehmenden Forscherinnen und Forscher war es, das Verhalten von Menschen in komplexen natürlichen Umgebungen, etwa beim Einkaufen oder beim Schachspielen, zu verstehen. Dazu setzen sie mobile Eyetracking- Brillen ein, mit denen sie Blickbewegungen erfassen können. Kameras in den Brillen zeichnen auf, was der Nutzer betrachtet und speichern es als Video. Die Herausforderung ist es nun, den Bezug zwischen Blickbewegungen und betrachteten Objekten herzustellen.
Kernfrage ist es, wie die betrachteten Objekte von Maschinen automatisch erkannt und Blickbewegungen effizienter ausgewertet werden können. Gelingt dies, können die Forschungsdaten schneller als bislang erhoben und ausgewertet werden.
Aktuelle Forschungsprototypen des CITEC können zum Beispiel bereits in Echtzeit – also während der Betrachtung – Produktverpackungen erkennen, die eine Person im Supermarkt mit ihren Augen fixiert, und liefern dazu passende Informationen aus einer Datenbank. Ein anderes System unterstützt den Träger beim Schachspielen, erkennt die aktuelle Spielsituation und kann Tipps zu den gerade vom Träger angeschauten Figuren abgeben.
Kontrollierte Anordnung von Nanopartikeln für verbesserte elektrische Leitfähigkeit
Displays zum Aufrollen, preisgünstige Solarzellen für die Energiewende, futuristische Beleuchtungselemente in den eigenen vier Wänden - sie alle erfordern dünne Schichten mit ganz besonderen Eigenschaften. Wissenschaftler vom INM – Institut für Neue Materialien (Leibniz) erforschen zusammen mit dem BMBF (Bundesminesterium für Bildung und Forschung) mit „NanoSPEKT“ ein Projekt und neue Wege zu solchen Beschichtungen. Ziel der Forscher ist es Schichten, die biegsam und durchsichtig sind und dabei gleichzeitig den elektrischen Strom besonders gut leiten. Dazu kombinieren sie anorganische Nanopartikel mit Kunststoffen und ordnen die Partikel darin gezielt an.
Als Ergebnis wünschen sich die Wissenschaftler partikelhaltige Tinten und Beschichtungsmethoden, die zu funktionellen Dünnschichten mit verbesserten Eigenschaften führen, aber dennoch kostengünstig hergestellt werden können. Heute herrscht bei der Struktur solcher Schichten meist der Zufall. Es bringt jedoch wenig, wenn mit grossem Aufwand elektrisch leitende Partikel herstellen, die sich in der biegsamen Kunststoffschicht zufällig anordnen und dann gar nicht berühren. Denn durch den schlecht leitenden Kunststoff müssen die Elektronen tunneln, dadurch geht die elektrische Leitfähigkeit dann gerade wieder verloren. Deshalb arbeiten die Forscher daran, die Verteilung der Partikel in den Schichten besser zu steuern als bisher.
Als Ergebnis wünschen sich die Wissenschaftler partikelhaltige Tinten und Beschichtungsmethoden, die zu funktionellen Dünnschichten mit verbesserten Eigenschaften führen, aber dennoch kostengünstig hergestellt werden können. Heute herrscht bei der Struktur solcher Schichten meist der Zufall. Es bringt jedoch wenig, wenn mit grossem Aufwand elektrisch leitende Partikel herstellen, die sich in der biegsamen Kunststoffschicht zufällig anordnen und dann gar nicht berühren. Denn durch den schlecht leitenden Kunststoff müssen die Elektronen tunneln, dadurch geht die elektrische Leitfähigkeit dann gerade wieder verloren. Deshalb arbeiten die Forscher daran, die Verteilung der Partikel in den Schichten besser zu steuern als bisher.
Automatisch einparken auf Knopfdruck Vollautonomes System funktioniert einfach dank vier Kameras
Dicht geparkt: geht in Zukunft automatisch. Der Car-HiFi-Spezialist Clarion hat in Zusammenarbeit mit seinem Mutterkonzern Hitachi und dessen Automotive-Sparte ein System entwickelt, das ein vollautonomes Parken auf Knopfdruck verspricht. Im Gegensatz zu derzeit kommerziell erhältlichen Einparkhilfen übernimmt die Lösung nicht nur das Steuer, sondern auch Gaspedal und Bremse. Dabei kommt das System mit vier Kameras aus, um die Umgebung wahrzunehmen. Sie soll so auch Audis "Piloted Parking" Konkurrenz machen.
Einige Hersteller wie Honda bieten bereits Einparkhilfen an, die dem Fahrer das Steuern abnehmen - allerdings muss er selbst noch aufs Gas gehen und die Bremse betätigen. Die Clarion-Lösung geht hier weiter und arbeitet vollautonom - der Fahrer soll letztlich nur einen Knopf drücken müssen, damit das Auto parkt.
Dabei nutzt das System, einzig vier Kameras - eine an jeder Fahrzeugseite - um weisse Linien und Hindernisse in einigen Metern Umkreis zu erkennen. Tests zufolge wurden Hindernisse dabei auf fünf Zentimeter genau erkannt, obwohl keine anderen Sensoren wie Ultraschall zum Einsatz kam.
Allerdings geht das Piloted Parking weiter über eine reine Parkhilfe: In einer mit den nötigen Sensoren ausgestatteten Parkgarage verspricht die Audi-Lösung, Fahrzeuge auch automatisch bis zum nächsten freien Parkplatz zu steuern. Bei beiden Systemen bleibt indes abzuwarten, wann sie wirklich kommerziell zum Einsatz kommen.
Einige Hersteller wie Honda bieten bereits Einparkhilfen an, die dem Fahrer das Steuern abnehmen - allerdings muss er selbst noch aufs Gas gehen und die Bremse betätigen. Die Clarion-Lösung geht hier weiter und arbeitet vollautonom - der Fahrer soll letztlich nur einen Knopf drücken müssen, damit das Auto parkt.
Dabei nutzt das System, einzig vier Kameras - eine an jeder Fahrzeugseite - um weisse Linien und Hindernisse in einigen Metern Umkreis zu erkennen. Tests zufolge wurden Hindernisse dabei auf fünf Zentimeter genau erkannt, obwohl keine anderen Sensoren wie Ultraschall zum Einsatz kam.
Allerdings geht das Piloted Parking weiter über eine reine Parkhilfe: In einer mit den nötigen Sensoren ausgestatteten Parkgarage verspricht die Audi-Lösung, Fahrzeuge auch automatisch bis zum nächsten freien Parkplatz zu steuern. Bei beiden Systemen bleibt indes abzuwarten, wann sie wirklich kommerziell zum Einsatz kommen.
Sonntag, 15. Dezember 2013
Weltrekord-Solarzelle mit 44,7 Prozent Wirkungsgrad
Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE erzielte gemeinsam mit Soitec, CEA-Leti und dem Helmholtz Zentrum Berlin einen neuen Weltrekord für die Umwandlung von Sonnenlicht in elektrischen Strom. Die Rekordsolarzelle basiert auf einer neuen Solarzellenstruktur mit vier Teilsolarzellen. Nach kaum mehr als drei Jahren Forschung konnte ein neuer Rekordwirkungsgrad von 44,7 Prozent bei einer 297-fachen Konzentration des Sonnenlichts gemessen werden. Dies bedeutet, dass 44,7 Prozent der gesamten Energie im Sonnenspektrum, vom ultravioletten Licht bis hin zu langwelliger Wärmestrahlung, in elektrische Energie umgewandelt wird. Dies ist ein bedeutender Schritt hin zu einer weiteren Kostensenkung für Solarstrom und auf dem Weg zur 50 Prozent Solarzelle.
Derartige Solarzellen werden in der Konzentrator-Photovoltaik (CPV) eingesetzt, einer Technologie, die an den sonnenreichen Standorten der Welt doppelt so hohe Wirkungsgrade wie konventionelle Solarkraftwerke ermöglicht.
Die neue Rekordwert bestärkt den Ansatz der Bonding- Technik, die im Rahmen einer Kooperation mit Soitec und dem Fraunhofer ISE entwickelt wurden.
Abonnieren
Posts (Atom)

