Dienstag, 14. April 2026

Robohund mit KI als Blindenführer, Routenplanung und Kommunikation im Klartext

    Forscher der Binghamton University haben einen Roboterhund entwickelt, der gesprochene Befehle versteht und mit seinem Besitzer kommuniziert, während beide gemeinsam ein Ziel ansteuern. "Wir kommen jetzt an eine Treppe, die abwärts führt", sagt der Robohund zum Beispiel. Und wenn sein Besitzer sagt, er habe einen Termin beim Hausarzt, ermittelt der Roboter den Weg, auf dem die wenigsten Hürden zu überwinden sind.


Ausgereifte Sprachfähigkeit

    Echte Blindenhunde können bestenfalls 20 Befehle verstehen. Der robotischer Blindenführhund versteht dagegen dank generativer KI eine Vielzahl von Sprachbefehlen und verfügt über sehr ausgeprägte Sprachfähigkeiten.

      Hat der Roboter die Route zum Ziel berechnet, beschreibt dieser sie im Klartext, weist beispielsweise auf besondere Herausforderungen wie Strassenüberquerungen hin, die nicht mit einer Ampel gesichert sind, und fragt, ob der Sehbehinderte sich diesen Kurs zutraut. Wenn nicht, ermittelt er eine andere Route. Blinde Tester sind überzeugt.

Apps fressen im Jahr überr 140 Kilowattstunden Strom

    Viele Nutzer unterschätzen den Energiebedarf für je nach Nutzungsverhalten beträgt der externe Stromverbrauch für digitale Anwendungen pro Person und Jahr bis zu 140 Kilowattstunden. Egal, ob Scrollen durch Social Media, Streamen auf Netflix, Musikhören auf Spotify oder ChatGPT: Laut einer Analyse der Hochschule Biberach wird der Energiebedarf für Server, Netzwerke und Cloud-Systeme oft unterschätzt.


        Forscher Matthias Hillebrand, Absolvent der Hochschule Biberach, hat auf Basis eines selbst entwickelten Berechnungsmodells einen jährlichen externen Stromverbrauch von ein bis 141 Kilowattstunden pro Person ermittelt. Zum Vergleich: eine Kilowattstunde entspricht ungefähr zehn bis 20 Stunden Laptop-Nutzung. Wer viel streamt, online spielt oder Cloud-Dienste intensiv nutzt, erzeugt deutlich mehr Datenverkehr - und damit mehr Energieverbrauch. Das Abspielen von Spotify-Playlists auf dem Handy erzeuge messbaren Energieaufwand in Rechenzentren. Auch Suchanfragen oder Video-Streaming verbrauchen Strom.