Sonntag, 28. September 2025

CH; Mit Technik vom Mars die Autobahnbrücke untersuchen

Das ETH-Spin-off Mondaic nutzt Wellenphysik, um das Innere von Brücken, Pipelines oder Flugzeugteilen zu untersuchen und deren Stabilität zu prüfen. Wie aus einem wissenschaftlichen Code zur Erkundung des Mars ein erfolgreiches Start-up wurde.   


Als die unbemannte Nasa-Sonde InSight Ende 2018 auf dem Mars landet, hat sie eine noch nie ausgeführte Mission: Sie sollte die innere Struktur des Roten Planeten erforschen. Möglich machte dies ein hochempfindliches Seismometer, das von der ETH Zürich mitentwickelt wurde. Dieses zeichnet feinste Erschütterungen auf, die etwa durch Marsbeben oder Meteoriteneinschläge verursacht werden.


Was damals möglich wurde, in den Mars hineinzuschauen, hilft heute, in Brücken, Flugzeugteile oder andere Materialien hineinzuschauen, ohne aufschneiden oder anbohren zu müssen.

 

Die Software von Mondaic entstand ursprünglich im Rahmen mehrerer Forschungsprojekte an der Professur für Seismologie und Wellenphysik.


Was als wissenschaftliches Werkzeug zur Erforschung des Mars begann, trägt heute dazu bei, Bauteile und Infrastruktur auf der Erde sicherer zu machen.


In Deutschland untersuchte das Team gemeinsam mit der Bundesanstalt für Materialforschung Systeme. Dabei stehen vor allem Schallemissionsdaten im Fokus. Das Verfahren bezeichnet man auch als Mikro-Seismologie, weil der Riss eines vorgespannten Spannkabels im Innern einer Brücke wie ein kleines Erdbeben wirkt und   mit Software kritische Stellen ermitteltn werden können.


Freitag, 12. September 2025

D; IFA bleibt mindestens bis 2034 in Berlin

IFA steht fortan für „Innovation for All“ oder auf Deutsch: „Innovation für alle“. 


    Seit 1924 findet auf dem Messegelände unter dem Berliner Funkturm die Technikmesse IFA statt. Die Abkürzung stand jahrzehntelang für „Internationale Funkausstellung“, auf der in der Vergangenheit erste Radiogeräte, Farbfernseher und Videorekorder vorgestellt wurden.


    Schaute man sich auf der diesjährigen IFA um, wird rasch deutlich, was die dort vertretenen Technologieunternehmen darunter verstehen: Künstliche Intelligenz (KI) und Roboter, die zukünftig nicht in Fabriken schuften, sondern den Menschen bei den täglichen Aufgaben des Haushalts unterstützen sollen.


    Die IFA bleibt Berlin bis mindestens 2034 treu. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten die Veranstalter. Die Abkürzung IFA soll aber künftig nicht mehr für „Internationale Funkausstellung“ , sondern für „Innovation For All“ stehen.

 

DJV; Der Qualitätsjournalismus muss von menschlicher Recherche leben

Generative KI, die nur wiederkäut, was bereits gedacht und gesagt wurde, kann keine neuen Perspektiven schaffen“, erklärt DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster.


    Wer Journalismus durch ChatGPT und andere KI-Tools ersetze, riskiere nicht nur Qualität, sondern auch Vertrauen. Der Bundesvorsitzender Mika Beuster. sieht die Gefahr, dass Leser und Werbekunden der Verlage nicht bereit sein werden, Geld für Roboterjournalismus auszugeben.


    Die Mögliche Einsparungen bei den Personalkosten scheint nur Vorgeschoben. Beuster: „Es liegt der Verdacht nahe, dass KI nicht zur Unterstützung, sondern zum Ersatz journalistischer Arbeit genutzt wird. 


    Medienhäuser sollen die Künstliche Intelligenz dort einsetzen, wo sie journalistische Recherchen erleichtert und vertieft. Die journalistische Kernarbeit muss auch künftig von Medienschaffenden mit Qualifikation und Ausbildung gemacht werden, so der Generative KI, die nur wiederkäut, was bereits gedacht und gesagt wurde, kann keine neuen Perspektiven schaffen“, erklärt DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster.


Quelle: DJV


D; Hannover Messe 2026; Partnerland Brasilien

Mit Brasilien steht 2026 die grösste Volkswirtschaft Lateinamerikas im Mittelpunkt. Das Land verfügt über enorme Potenziale – von grüner Energie über Rohstoffe bis zu einem dynamisch wachsenden Industriemarkt. Über 1500 deutsche Unternehmen engagieren sich bereits vor Ort und sorgen dabei für rund zehn Prozent der brasilianischen Industrieproduktion. Die Zusammenarbeit mit Brasilien ist mehr als Handel – sie ist ein strategisches Bündnis. „Gerade in Zeiten globaler Spannungen setzt die Hannover Messe auf verlässliche Partner. Die HANNOVER MESSE bietet dafür die Plattform.“


D; Die Industrie meistert den KI Wandel

Globaler Wettbewerb, Kostendruck und KI: Die Industrie steht vor einem historischen Wandel. Die HANNOVER MESSE 2026 zeigt, wie aus diesen Herausforderungen Chancen werden können.


    Der globale Wettbewerb, steigende Kostendruck und die Dynamik durch Künstliche Intelligenz (KI) stellen die Industrie vor ein Umformungsaufgabe. In dieser Phase des Umbruchs brauchen Unternehmen aus der produzierenden Industrie eine Plattform, die technologische Innovationen präsentiert, Wissen bündelt und Best Practices in den Fokus stellt. Die HANNOVER MESSE 2026 wird genau diese Rolle übernehmen und zeigen, wie Automatisierung, Digitalisierung, Energiesysteme sowie Forschung ineinandergreifen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.


    Rund 4000 Unternehmen aus den Bereichen Maschinenbau, Elektro- und Digitalindustrie sowie Energiewirtschaft präsentieren Lösungen für die Produktion und Energieversorgung bereits heute für morgen. ist der entscheidende technologische Hebel unserer Zeit und eröffnet Industrieunternehmen jeder Grösse neue Chancen.


    Automatisierung und Digitalisierung rücken räumlich und inhaltlich enger zusammen. Software und Hardware wachsen in der Industrie immer stärker zusammen. Von KI-gesteuerten Robotern über datenbasierte Fertigung bis hin zu digitalisierten Lieferketten. Das neue Layout macht sichtbar, was in den Fabriken längst Realität ist: Prozesse und Technologien lassen sich nicht mehr getrennt betrachten, sie greifen ineinander.


Donnerstag, 11. September 2025

Durch KI erstellte Betreffzeilen erzielen höhere Öffnungsraten


Frage: Funktionieren KI-Betreffzeilen für Newsletter? Erzielen KI-generierte oder menschliche Betreffzeilen besseren Öffnungsraten? 


    E-Mail-Marketing-Experten, in Oesterreich, haben im Januar  2025 ein neues KI-Feature entwickelt: Automatische KI-Vorschläge für Betreffzeilen. Dabei wird der Inhalt des Mailings von einer KI analysiert und der thematisch passende Vorschläge für die Betreffzeilen generiert. Hat die Betreffzeile eine Auswirkung auf Öffnungsrate, wenn durch KI-generierten?


    Ja, die Experten haben sich das im Detail in einer Studie angesehen und waren sehr überrascht. Denn die durchschnittliche Öffnungsrate der KI-Betreffzeilen war um fast 10 Prozentpunkte höher als bei dem Vergleichswert der menschlichen.


Was bedeutet das für die Praxis?

    Ganz einfach: Newsletter-Versender wären gut beraten, sich nicht nur auf ihre eigene Expertise zu verlassen. Denn unserer Beobachtung nach haben die KI-Vorschläge oft den Vorteil, dass sie etwas unüblicher sind und daher vielleicht die Leser mehr überraschen. Und deshalb eine höhere Aufmerksamkeit in der Inbox erreichen.


Mittwoch, 10. September 2025

Innovationstreiber und Erlebniswelten


Vom 5. bis 9. September war das Messegelände Berlin die globalen Bühne für Technologie und Innovationen. Aber nicht nur die Leitmesse der Branche stand in den Startlöchern, sondern auch die Branchenzahlen scheinen sich zu stabilieren und eine gute Grundlage für einen Jahresendspurt zu bilden. Die deutschen Fachhandelskooperationen haben bereits ihre Teilnahme für 2026 zugesagt.



Die IFA 2025 rückte zukunftsweisende Themen in den Mittelpunkt: IT, AI, Software & Computing Power sowie nachhaltige Lösungen für Home, Mobility und Lifestyle. Mit starken Kernsegmenten wie Home Entertainment und Home Appliances sowie innovativen Bereichen wie Smart Home, Gaming, Fitness & Digital Health wurde die IFA zur Plattform für die aktuellen Trends und Innovationen.

 

Start-ups, Pioniere und Tech-Experten traffen sich um gemeinsam die Zukunft zu gestalten und bahnbrechende Innovationen zu entwickeln.


Die IFA 2025 zeigte, wie vielfältig und dynamisch die Branche ist. Besucher erlebten die neuesten Produkte und erfahren, wie Technologie unseren Alltag smarter, vernetzter und nachhaltiger gestalten. 

Neue Formate für ein intensives Messeerlebnis war der Treffpunkt IFA Creator Hub: für Content Creator und Influencer mit Live-Streams, Podcasts und Studio-Stationen im Palais am Funkturm.


Starke Partner für die IFA 2026 

Die deutschen Fachhandelskooperationen – EK Retail, ElectronicPartner, Euronics, expert und telering – unterstützen die IFA 2025 und haben für 2026 bereits zugesagt. Gemeinsam mit den internationalen Ausstellern entstand ein Messeerlebnis, das die gesamte Bandbreite der Tech-Branche abbildet. Aussteller, Fachpublikum und Endkonsumenten  könnten sich gleichermassen austauschen. Dieser direkte Kontakt zwischen Anbieter und Anwender sorgt für wertvolles Feedback, neue Impulse und für Geschäftsanbahnungen.