Forscher der Binghamton University haben einen Roboterhund entwickelt, der gesprochene Befehle versteht und mit seinem Besitzer kommuniziert, während beide gemeinsam ein Ziel ansteuern. "Wir kommen jetzt an eine Treppe, die abwärts führt", sagt der Robohund zum Beispiel. Und wenn sein Besitzer sagt, er habe einen Termin beim Hausarzt, ermittelt der Roboter den Weg, auf dem die wenigsten Hürden zu überwinden sind.
Ausgereifte Sprachfähigkeit
Echte Blindenhunde können bestenfalls 20 Befehle verstehen. Der robotischer Blindenführhund versteht dagegen dank generativer KI eine Vielzahl von Sprachbefehlen und verfügt über sehr ausgeprägte Sprachfähigkeiten.
Hat der Roboter die Route zum Ziel berechnet, beschreibt dieser sie im Klartext, weist beispielsweise auf besondere Herausforderungen wie Strassenüberquerungen hin, die nicht mit einer Ampel gesichert sind, und fragt, ob der Sehbehinderte sich diesen Kurs zutraut. Wenn nicht, ermittelt er eine andere Route. Blinde Tester sind überzeugt.
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